Forschungszulage berechnen: Höhe & Fördersatz 2026

Die Forschungszulage folgt einer klaren Formel. Wir zeigen die einzelnen Stellschrauben — und rechnen ein typisches Beispiel komplett durch.

Die Formel in vier Schritten

  • F&E-Personalkosten + 20 % — Ihre Entwicklungs-Gehälter werden pauschal um 20 % Gemeinkosten erhöht (Projekte ab 1.1.2026).
  • + 70 % der Auftragsforschung — vergeben Sie F&E an externe Dienstleister, sind 70 % des Rechnungsbetrags anrechenbar.
  • + Eigenleistung — als Inhaber:in zählt Ihre eigene F&E-Zeit mit 100 €/Std (max. 40 Std/Woche).
  • × Fördersatz — auf die so ermittelte Bemessungsgrundlage (max. 12 Mio €/Jahr) wirken 35 % für KMU bzw. 25 % für größere Unternehmen.
Rechenbeispiel · KMU mit 600.000 € F&E-Personalkosten
F&E-Personalkosten600.000 €
+ 20 % Gemeinkostenpauschale+ 120.000 €
Bemessungsgrundlage720.000 €
× Fördersatz KMU (35 %)× 0,35
Forschungszulage / Jahr252.000 €

Vereinfachtes Beispiel zur Illustration. Die tatsächliche Höhe hängt von den anerkannten Aufwendungen ab.

Die Eckwerte 2026 auf einen Blick

  • Fördersatz: 25 % (Standard) / 35 % (KMU < 250 Mitarbeitende)
  • Maximale Bemessungsgrundlage: 12 Mio € pro Wirtschaftsjahr
  • Maximale Zulage: 4,2 Mio € (KMU) bzw. 3 Mio € (Standard)
  • Gemeinkostenpauschale: + 20 % auf Personalkosten · Auftragsforschung: 70 % anrechenbar

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